XGLOBE music

Erste Hilfe für Musiker

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
 
Start Der VUT

VUT

E-Mail Drucken

 

Der VUT ist die Organisation für kleine und mittlere Musik-Unternehmen. Er hat knapp 1.200 unabhängige Musikunternehmen und Independent Labels als Mitglieder und repräsentiert damit ein Viertel des deutschen Musikmarktes.

Ziel des Vereins mit Sitz in Berlin ist die „Zusammenfassung, der Schutz und die Förderung der kleinen und mittelständischen Unternehmen der gesamten Musikbranche, insbesondere der Tonträgerunternehmen, Musikverlage und Musikproduzenten“.

Nicht zuletzt erhalten die VUT-Mitglieder einen Rabatt bei der Lizenzierung durch die GEMA.

VUT - Verband unabhängiger Musikunternehmen e.V.
Fidicinstr. 3
10965 Berlin

Link zum VUT

Hier ein Text des VUT, in der die Ziele dargestellt werden:

Wer wir sind

Wir sind der Verband unabhängiger Tonträgerunternehmen, Musikverlage und Musikproduzenten e.V., gegründet 1993 mit dem Ziel, kleineren und mittelständischen Musikunternehmen eine hörbare Stimme zu verschaffen und unsere Marktzugangs- und Wettbewerbsbedingungen zu verbessern.

Wir vertreten derzeit knapp 1200 Mitglieder und sind damit die größte Vereinigung unabhängiger Musikfirmen und Independent Labels in Europa.

Wir repräsentieren Plattenlabels, Verlage, Produzenten, Tonstudios, Vertriebe,…. kurz: alle in Deutschland ansässigen Unternehmen, die Musik lieben und gestalten wollen. Die meisten VUT-Unternehmen sind klein, aber:

ZUSAMMEN SIND WIR SO GROSS WIE EIN MAJOR. MINDESTENS!
Der VUT repräsentiert fast 25 % des Deutschen Musikmarktes!

WIR BLICKEN OPTIMISTISCH IN DIE ZUKUNFT!
Und dazu haben wir allen Grund: Denn die Mehrzahl unserer Unternehmen ist in den zurückliegenden Jahren gewachsen – gegen einen dramatisch negativen Trend! (– 40 % Umsatzeinbrüche am deutschen Tonträgermarkt zwischen 1998 und 2004, laut Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft, Jahrbuch 2004).

Auch die Gesamtzahl der VUT-Mitglieder ist enorm gestiegen – denn es gab viele bislang erfolgreiche Neugründungen am Markt. Offenbar ergeben sich gerade in Zeiten des Umbruchs Chancen für junge und innovative Unternehmen. Unsere Mitgliederzahlen beweisen es: In den Jahren der größten Krise (von 1998 bis 2004) hatte der VUT Zuwächse von fast 270 %!

WIR SCHAFFEN ARBEITSPLÄTZE!
Bei den VUT-Unternehmen sind rund 3.800 Mitarbeiter angestellt (davon über 2.200 sozialversicherungspflichtige Vollzeitstellen). Das ist fast ein Drittel aller in der Musikwirtschaft Beschäftigten.
Und: Unsere Mitglieder palavern weder von Rationalisierung noch von Verlagerungen nach Osten. Im Gegenteil: Laut unserer aktuellen Umfrage plant ein gutes Drittel zusätzliche Einstellungen; die absolute Mehrheit sieht ihre Mitarbeiterzahlen in den nächsten Jahren stabil. Nur 6 % gehen davon aus, Stellen abbauen zu müssen!

WIR SIND INNOVATIV!
Unsere Umfrage belegt: Für VUT-Unternehmen ist es wichtig, neue und künstlerisch anspruchsvolle Produktionen herzustellen und neue Stile zu befördern.
Innovative Technologien werden dabei ganz selbstverständlich genutzt und als Bereicherung begriffen.
Wir entdecken neue Künstler und bauen sie auf – für einen langfristigen Erfolg.
Unsere Hauptbeschäftigung besteht nicht darin, die Massenware globalisierter Unternehmen auf den deutschen Markt durchzureichen!

WIR SCHAFFEN KULTURELLE VIELFALT!
VUT-Mitglieder haben beispielsweise 2004 DIE HÄLFTE ALLER NEUERSCHEINUNGEN IN DEUTSCHLAND herausgebracht! Und: Wir fördern die Kreativität, die hier vor Ort in Deutschland entsteht! Die große Mehrheit unserer Unternehmen arbeitet ganz überwiegen mit in Deutschland lebenden Künstlerinnen und Künstlern zusammen.

WIR KÜMMERN UNS UM DEN EXPORT!
Trotz der vergleichsweise geringen Größe der meisten VUT-Unternehmen sind zwei Drittel von uns im Export aktiv. Wir haben Ende 2003 die Gründung eines deutschen Musikexportbüros durchgesetzt – in vielen anderen europäischen Ländern war das längst Standard.


Tasks & Aims

WIR SIND DIE ZUKUNFT!
Die Musikindustrie spielt den Blues – WIR ROCKEN!
Wir haben die Schwarzmalerei und die einseitige Dämonisierung der Privatkopie satt! Fakt ist: VUT-Unternehmen sind zu fast 100 % im Internet vertreten. Für unsere Unternehmen ist das Netz vor allem eine wichtige Werbeplattform, weil die Rundfunksender unsere Musik zu selten spielen.

WIR FORDERN RESPECT!
Wir wollen mehr Beachtung von der Politik!
Die großen Unternehmen haben mit ihren riesigen Marketing-Etats lange genug die öffentliche Debatte über die bestmöglichen Rahmenbedingungen für Musikunternehmen bestimmt. Gebracht hat es bislang offenbar nicht viel, wenn man sich die Gesamtmarktzahlen anschaut.

WIR WISSEN, DASS DIE WELT KEINE SCHEIBE (MEHR) IST!
VUT-Unternehmen haben sich auf die neuen Medien eingestellt. Mehr noch: Wir begreifen die Möglichkeiten der digitalisierten Welt als Bereicherung!
Stupide Verbote – noch dazu an technologischen Ist-Zuständen ausgerichtet, die bei Inkrafttreten neuer Verordnungen meist längst überholt sind – genauso wie undurchdachte und kumulierte Geräteabgaben sind dabei für uns nur hinderlich!

Wir meinen: In einem Land, für das Ex-Kanzler Gerhard Schröder und die amtierende Bundeskanzlerin Angela Merkel jeweils eine Innovationsinitiative ausgerufen haben, kann es nicht sein, dass die Rahmenbedingungen für ein wichtiges Zukunftsfeld (Creative Industries) von denen diktiert werden, die technische Neuentwicklungen wie MP3 (eine Erfindung aus Deutschland!) am liebsten auf dem Scheiterhaufen verbrennen würden.

WEG MIT DEN UNZEITGEMÄSSEN SCHUBLADEN!
Pop- und Rockmusik ist Kultur, Pop- und Rockmusik ist aber auch Wirtschaft!

Aber Kulturförderung wird in Deutschland auch im neuen Jahrtausend – leider! – vorrangig als musikalische Denkmalpflege verstanden.
Und die oft genauso konservativ angelegte Wirtschaftsförderung hierzulande vertraut – genauso leider – offenbar lieber auf die Businesspläne konventioneller Unternehmen.

Hinzu kommt: VUT-Mitglieder sind gemäß unserer Befragung besonders flexibel und verdienen ihr Geld überwiegend nicht nur mit einem einzigen Business. Die meisten (über 89 %) haben 2004 als Plattenfirma oder „Label“ Umsätze erzielt, die allerwenigsten (10 %) jedoch ausschließlich.

Schon deswegen passen sie schwerlich in eine Schublade. Es kann doch aber nicht sein, dass diejenigen, die besonders flexibel und innovativ sind, am wenigsten wahrgenommen und unterstützt werden!

WIR STELLEN UNANGENEHME FRAGEN:
Warum werden klassische Orchester, Tanzensembles und Veranstaltungen in Deutschland mit zig Millionen pro Jahr subventioniert, aber für das Neue, was in der Musik entsteht, ist kein Cent übrig?

Warum sagen Wirtschaftspolitiker permanent, Existenzgründungen seien wichtig und gerade der Mittelstand schaffe Arbeitsplätze, aber wenn unsere Unternehmen zur Bank gehen, bekommen sie keinen Kredit?

Wir halten den Satz "Copy kills Music" für zu simpel. Wir möchten kein Urheberrecht, das sich hauptsächlich an den Interessen großer Verlage und Tonträgerkonzerne orientiert. Wir möchten – im Interesse unserer Unternehmen – ein Urheberrecht, das den selbst bestimmten Umgang vor allem der Urheber selbst mit ihren Werken ermöglicht und nicht nur denen nutzt, die sich große Rechtsabteilungen leisten können!

Text: Sandra Reuse, basierend auf den Ergebnissen der Studie „Wachstum gegen den Trend“, erstellt von Christian Handke

 

 

XGLOBE music


Umfragen

Von was willst du mehr?