Das richtige Verhalten als Musiker - die besten Vorurteile
Wenn du dazu gehören willst, musst du viele Regeln beachten. Die meisten davon sind nicht logisch erklärbar; das macht sie auch so bedeutend. Logisch kann sich jeder verhalten, das ist keine Kunst.
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Es wird sich geduzt. Das machen die Motorradfahrer auch, also warum nicht?
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Wenn Musiker anderen Musikern bei einem Gig zuhören, dann müssen wichtige Regeln beachtet werden: versteinertes Gesicht, die Arme verschränkt, auf keinen Fall im Takt mitwippen. Sehr schön zu beobachten z.B. auf Musikmessen. Man muss zeigen, dass man besser ist.
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Man sagt, das Musikbusiness sei eine "harte" Branche, ein Haifischbecken, in dem jeder jeden betrügt. Entsprechend musst du dich verhalten. Traue keinem Vertrag. Fordere, dass deine Prozente verdoppelt werden. Dein Manager ist dein größter Feind. Traue keiner Zusage. Bleib nicht bei dem, was du mal gesagt hast. Damit trägst du deinen Teil dazu bei, dass das auch so bleibt.
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Musik machen oder interpretieren ist Kunst. Ein Künstler ist kreativ und meist zumindest ein wenig durchgedreht. Normale Maßstäbe durfen auf einen Künstler nicht angewendet werden. Das kannst du als Musiker umdrehen und wunderbar einsetzen: Zeige, dass du durchgedreht bis, wende keine normalen Maßstäbe auf dein Verhalten an, dann bist du schon mal ein Künstler.
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Es laufen immer wieder coole Sprüche um, die immer wieder kolportiert werden. Solche Sprüche sind z.B. "Schick deine Sängerin mal 3 Monate in die USA, damit sie Englisch lernt" oder "Rammstein im Studio probt allein die Tonabnahme am HiHat 3 Tage lang" usw. Benutze sie möglichst häufig, damit jeder sieht, dass du auch cool bist.
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Musiker rauchen und sind geizig. Nur der Drummer hat Geld.
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Bei den ersten Karriereschritten muss folgendes eingehalten werden: Der Manager, der Produzent, das Label hat sich eigentlich gar nicht gekümmert und jetzt, da sich der Erfolg einstellt, wollen sie abzocken. Man muss sich trennen, egal was das kostet. Der Erfolg kommt vom Künstler, nicht von der Administration.
Hast du ein Label, dann muss das natürlich anders laufen. Du hast den Künstler jahrelang mitgeschleppt, ihn immer wieder promotet, seine Launen ertragen, ihn am Leben erhalten und jetzt, beim ersten kleinen Erfolg, wird er unverschämt.



Verhalten der Musiker

